Salzwedel

Das Stiftungsbüro in der ehemaligen Posthalterei, erbaut etwa 1730.

Salzwedel ist der Sitz der Nicolaus Gerckenschen Familienstiftung. Die Stiftung unterhält ein Büro in der Großen St. Ilsen Straße 22, der historischen, ehemaligen Posthalterei.

Salzwedel ist ein Kleinod norddeutscher Backsteingotik. Darüber hinaus ist die Stadt von rund 600 Fachwerkhäusern sowie von den Elbzuflüssen Jeetze und Dumme, die von Dutzenden kleiner Brücken überquert werden. Salzwedel liegt nur 20 Meter über dem Meeresspiegel. Ein Kunstmuseum, ein Stadtmuseum (Danneil Museum), ein Kulturhaus, mehrere historische Kirchen, eine Vielzahl an Geschäften sowie zahlreiche Restaurants und Hotels machen Salzwedel zu einem beliebten Ganzjahresreiseziel.

Salzwedel ist 60 km nördlich von Wolfsburg, 140 km südlich von Hamburg und 200 km westlich von Berlin gelegen. Salzwedel ist gut per Bahn, PkW und Rad erreichbar. Der Arendsee liegt nur 25 km entfernt. Die ehemalige, innerdeutsche Grenze liegt nur wenige Kilometer nördlich von Salzwedel. Dort ist heute ein Naturschutzgebiet, das sogenannte Grüne Band Deutschlands entstanden. Das Wendland nördlich und westlich des Grünen Bands, mit seinen Rundlingsdörfern und seiner ganz besonderen Kulturszene, ist einen Ausflug wert.

Salzwedel ist über die Region hinaus für seine Baumkuchen bekannt. Nur Betriebe, die bestimmte Auflagen erfüllen, dürfen Salzwedler Baumkuchen verkaufen. Mehr hierzu unter dem Menu Baumkuchen.

Salzwedel ist die Kreisstadt des Altmarkkreises Salzwedel und hat 25 000 Einwohner. Die Wirtschaft ist geprägt von produzierenden Betrieben, vom mittelständischen Handwerk, vom Dienstleistungssektor, von der Erdgasförderung, sowie von landwirtschaftlichen Betrieben.

Das Geburtshaus von Jenny Marx, der adligen Gattin des mittellosen Sozialtheoretikers Karl Marx, befindet sich in Salzwedel. Es ist  auf dem Stadtrundgang der Stiftung im Menu „Mit Nicolaus‘ Augen“ vermerkt. Die Utopisten, die sich auf Marx bezogen, haben der Stiftung unwiderbringlichen Schaden zugefügt. Marx projezierte ein unrealistisches Bild der Natur des Menschen und seiner Fortentwicklung. Er unterschätzte die Macht der Freiheit, der sozialen Kohäsion, des Rechtsstaats und der Möglichkeiten der staatlichen Umverteilung privater Einkommen in einer sozialen Marktwirtschaft. Viel inspirierendere Märchen – dieser Seitenhieb sei augenzwinkernd erlaubt –  als die von Karl Marx werden im dei Kilometer südlich der Stadt gelegenen Märchenpark mit Duftgarten und Spielscheune Jung und Alt nähergebracht.

Geburtshaus von Jenny Marx, Jenny-Marx Str. 20, erbaut 1730.
Märchenpark, Spielscheune, Duftgarten.