{"id":84750,"date":"2021-05-12T23:27:38","date_gmt":"2021-05-12T21:27:38","guid":{"rendered":"http:\/\/gercken-stiftung.de\/?page_id=84750"},"modified":"2025-07-03T14:17:53","modified_gmt":"2025-07-03T12:17:53","slug":"statute","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/gercken-stiftung.de\/en\/foundation\/statute\/","title":{"rendered":"Statute"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row row_height_percent=&#8221;0&#8243; override_padding=&#8221;yes&#8221; h_padding=&#8221;2&#8243; top_padding=&#8221;1&#8243; bottom_padding=&#8221;1&#8243; overlay_alpha=&#8221;50&#8243; gutter_size=&#8221;3&#8243; column_width_percent=&#8221;100&#8243; shift_y=&#8221;0&#8243; z_index=&#8221;0&#8243;][vc_column column_width_use_pixel=&#8221;yes&#8221; position_horizontal=&#8221;left&#8221; gutter_size=&#8221;3&#8243; overlay_alpha=&#8221;50&#8243; shift_x=&#8221;0&#8243; shift_y=&#8221;0&#8243; shift_y_down=&#8221;0&#8243; z_index=&#8221;0&#8243; medium_width=&#8221;0&#8243; mobile_width=&#8221;0&#8243; width=&#8221;1\/1&#8243; column_width_pixel=&#8221;900&#8243;][vc_custom_heading heading_semantic=&#8221;h3&#8243; text_size=&#8221;h1&#8243;]<\/p>\n<h1>Statute<\/h1>\n<p>[\/vc_custom_heading][vc_column_text text_lead=&#8221;yes&#8221; uncode_shortcode_id=&#8221;127363&#8243;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">The statute describes the foundation&#8217;s most important <strong>rules<\/strong>. It is inspired by the <strong>will of the founder<\/strong> from 1607, but specifies in more detail how the foundation is run and which <strong>decisions<\/strong> are made by which <strong>organ<\/strong>. Testamentary Johann Friedrich Danneil presented the first draft statute in 1855. It was only approved by a public court after Danneil&#8217;s death in 1872. Since the 20th of May 1995 the foundation is guided by a new statute as mandated by the public foundation supervisory authority of the Federal Republic of Germany.\u00a0 In the version dated May 24th,1998, the statute was slightly amended and confirmed by the 2019 family conference and the supervisory authority.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Based on genealogical tables from 1854, the statute defines who can become a <strong>family foundation member<\/strong>. The statute names the <strong>family conference<\/strong>, the <strong>patronate<\/strong> and the <strong>financial auditors<\/strong> as organs of the foundation. It describes the roles in the patronate and the length of the patronate&#8217;s term. It proportions the <strong>usage of funds<\/strong> as (i) scholarships, (ii) capital accumulation in the foundation and\u00a0 (iii) administrative costs of the foundation. The distribution of funds over the<strong> scholarship types<\/strong> academic education, marriage support and emergency support for family members who haven fallen upon hard times is also presrcibed. The statute also commits the foundation to the maintenance of the founder&#8217;s grandfather&#8217;s grave in St. Catherine&#8217;s church in Salzwedel.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">The latest version of the statute, which the family conference authorized on May 19th, 2019, contains only two minor changes: (i) The name of the public foundation supervisory authority was updated, (ii) The location of the epitaph of the progenitor Nicolaus I Gercken was corrected to be the inside of St. Catharine&#8217;s church in Salzwedel. It had been moved there from the outside in 2003 to prevent further weather induced erosion.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">The will of the founder of 1607 mentions but two objectives: Supporting academic education and supporting those who have fallen upon hard times. The foundation set up her first statute only in 1865. The statute mentions for the first time the <strong>support of women<\/strong>, namely in the context of marriage support for those family members who do not pursue academic studies. Every era contributed a little bit towards social progress and to the emancipation of all humans. Today no monetary marriage support is granted, as all sexes have equal access to an academic education.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8221;84050&#8243; caption=&#8221;yes&#8221; media_width_percent=&#8221;100&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8221;1\/1&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<h3><strong>Statut <\/strong>der Nicolaus Gerckenschen Familienstiftung zu Salzwedel<br \/>\n&#8211; vom 20.05.1995 \/ erg\u00e4nzt u. ge\u00e4ndert am 24.05.1998 \u2013<\/h3>\n<p><em>&#8211; f\u00fcr die Richtigkeit gez. Patronat am 13.Mai 2009 &#8211;<br \/>\n&#8211; \u00c4nderungen in \u00a7\u00a79(6);13;17(1) wurden am .5.2019 anl. des XXVI. Familientags zur Kenntnis genommen. Mit Schreiben vom 15.1.2021 genehmigte das Landesverwaltungsamt diese.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong> 1<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<ol>\n<li>Die Nicolaus Gerckensche Familienstiftung beruht auf dem Stiftungsgesch\u00e4ft des am 16.August 1610 in Magdeburg verstorbenen Domsyndikus Nicolaus Gercken. Es ist niedergelegt in seinem Testament vom 27. November 1607.<\/li>\n<li>Die Stiftung dient im Sinne des Testaments dazu, leibliche Abk\u00f6mmlinge Nicolaus Gercken des \u00c4lteren (1501\u20131579), Gro\u00dfvater des Stifters (im folgenden Familianten genannt), durch finanzielle Zuwendungen nach Ma\u00dfgabe von \u00a7 12 dieses Statuts zu unterst\u00fctzen.<\/li>\n<li>Der Wille des Stifters ist bei der Auslegung des Statuts zu beachten.<\/li>\n<li>Die Stiftung ist eine rechtsf\u00e4hige Stiftung des b\u00fcrgerlichen Rechts mit Sitz in Salzwedel.<\/li>\n<li>Gesch\u00e4ftsjahr ist das Kalenderjahr.<\/li>\n<li>Soweit nachfolgend personenbezogene Begriffe in m\u00e4nnlicher Form verwendet werden, gelten sie gleichzeitig in der entsprechenden weiblichen Form.<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong> 2<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<ol>\n<li>Zuwendungs- und mitwirkungsberechtigt sind alle Familianten im Sinne von \u00a7 1, Ziffer 2.<\/li>\n<li>Leistungen nach \u00a7 12 des Statuts werden vom Patronat nach pflichtgem\u00e4\u00dfem Ermessen und nach dem Grundsatz der Gleichbehandlung vergeben, wenn das Patronat durch schriftlichen Antrag von einem f\u00f6rderungsw\u00fcrdigen Sachverhalt Kenntnis genommen hat und die sonstigen Voraussetzungen nach diesem Statut erf\u00fcllt sind.<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong> 3<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<ol>\n<li>Die H\u00f6he des Stiftungsverm\u00f6gens (Geld- und Grundverm\u00f6gen) am 01.01.1995, dem Gesch\u00e4ftsjahr, in dem das Statut beschlossen wurde, ergibt sich aus der Verm\u00f6gens\u00fcbersicht, die der Stiftungsaufsicht eingereicht worden ist. Die Fortschreibung des Stiftungsverm\u00f6gens ergibt sich aus den Verm\u00f6gens\u00fcbersichten, die der Stiftungsaufsicht j\u00e4hrlich eingereicht werden m\u00fcssen. Sie k\u00f6nnen zum Familientag eingesehen werden.<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong> 4<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<ol>\n<li>Die vom Patronat fortgef\u00fchrten genealogischen Tabellen der Stiftung von 1854 werden als richtig anerkannt. Das Patronat ist zur Fortschreibung der Tabellen und zu ihrer sicheren Verwahrung verpflichtet.<\/li>\n<li>Ein Familiant im Sinne von \u00a7 1 Ziff. 2, der an der Stiftung teilnehmen will, ist vom Patronat in die genealogischen Tabellen einzutragen, nachdem er seine Abstammung vom Gro\u00dfvater des Stifters durch Vorlage von Urkunden nachgewiesen hat.<\/li>\n<li>Auch Ehegatten von Familianten sind nach Vorlage der entsprechenden Urkunden in die Tabellen einzutragen.<\/li>\n<li>Durch schriftliche Erkl\u00e4rung gegen\u00fcber dem Patronat kann ein Familiant auf weitere Teilnahme verzichten. Der Verzicht wirkt nur f\u00fcr ihn selbst und kann nicht widerrufen werden.<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong> 5<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Organe der Stiftung sind: 1. der Familientag, 2. das Patronat als Vorstand, 3. die Rechnungspr\u00fcfer.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong> 6<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<ol>\n<li>Dem Patronat obliegt die Verwaltung der Stiftung; es verwaltet ihr Verm\u00f6gen und entscheidet \u00fcber Zuwendungen gem\u00e4\u00df \u00a7 12. Es besteht aus dem Vorsitzenden und zwei Beisitzern.<\/li>\n<li>Der Patron f\u00fchrt die laufenden Gesch\u00e4fte und vertritt die Stiftung gerichtlich und au\u00dfergerichtlich; er hat die Stellung eines gesetzlichen Vertreters. Ist er verhindert, so handelt in seiner Vertretung der erste Beisitzer. Ist auch dieser verhindert, dann vertritt ihn der zweite Beisitzer.<\/li>\n<li>Das Patronat entscheidet durch Mehrheitsbeschluss, jedoch nicht gegen die Stimme des Patrons. Das gilt insbesondere hinsichtlich der Verm\u00f6gensverwaltung, soweit sie \u00fcber die laufenden Gesch\u00e4fte hinausgeht, und hinsichtlich der Bewilligung von Zuwendungen gem\u00e4\u00df \u00a7 12. \u2013 Beschl\u00fcsse k\u00f6nnen auch im Umlaufverfahren oder im Eilfall fernm\u00fcndlich gefasst werden. Ist dies nicht m\u00f6glich, so kann der Patron in unaufschiebbaren Angelegenheiten allein entscheiden. Er hat jedoch die Beisitzer unverz\u00fcglich \u00fcber die getroffenen Ma\u00dfnahmen zu unterrichten. M\u00fcndliche Beschl\u00fcsse sind in knapper Vermerkform zu den Akten zu nehmen.<\/li>\n<li>H\u00e4lt ein Patronatsmitglied einen Beschluss des Patronats f\u00fcr rechtswidrig oder den Bestand des Stiftungsverm\u00f6gens gef\u00e4hrdend, hat es ihn zu beanstanden und durch einen au\u00dferordentlichen Familientag, den das Patronat einzuberufen hat, einen Beschluss der Familie herbeizuf\u00fchren. Bis dahin hat die Beanstandung aufschiebende Wirkung.<\/li>\n<li>Das Patronat hat das Stiftungsverm\u00f6gen zu erhalten, ggf. zu vermehren, gegen Verfall zu sichern und ordnungsgem\u00e4\u00df zu verwalten, dass unter Abw\u00e4gung von Risiken ein m\u00f6glichst hoher Ertrag erwirtschaftet wird. Muss Land verkauft werden, ist der Erl\u00f6s m\u00f6glichst wieder in Land anzulegen. Die Familien- und Verwaltungsunterlagen sind aufzubewahren.<\/li>\n<li>Das Patronat gibt sich eine Gesch\u00e4ftsordnung, welche auch eine von Ziff. 2 abweichende Verteilung der laufenden Gesch\u00e4fte auf seine Mitglieder vorsehen kann.<\/li>\n<li>Das Patronat berichtet dem Familientag \u00fcber seine Arbeit. Der Familientag kann die Gesch\u00e4ftsordnung beanstanden.<\/li>\n<li>Die Kosten der Verwaltung tr\u00e4gt die Stiftung.<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong> 7<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<ol>\n<li>Das Patronat wird vom Familientag auf die Dauer von sechs Jahren gew\u00e4hlt, getrennt nach Patron, erstem und zweiten Beisitzer. Au\u00dferdem sind zwei Ersatz-Beisitzer unter Festlegung des Ranges ihres Eintritts in das Patronat zu w\u00e4hlen. W\u00e4hlbar sind Familianten sowie deren Ehegatten, f\u00fcr das Amt des Patrons nur ein Familiant.<\/li>\n<li>Eine vorzeitige Abwahl des Patronats oder einzelner Mitglieder ist nur unter gleichzeitiger Nachfolgeregelung m\u00f6glich.<\/li>\n<li>Das Patronat bleibt bis zu seiner Neuwahl im Amt.<\/li>\n<li>Patronatsmitglieder m\u00fcssen \u00fcber einen einwandfreien Leumund verf\u00fcgen; Bewerber um ein Amt haben das im Zweifelsfalle durch geeignete Zeugnisse zu belegen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong> 8<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<ol>\n<li>Der Familientag w\u00e4hlt auf die Dauer von sechs Jahren zwei Rechnungspr\u00fcfer sowie einen ersten und einen zweiten Ersatzpr\u00fcfer aus dem Kreise der Familianten und ihrer Ehegatten. Die Rechnungspr\u00fcfer sollen j\u00e4hrlich nach Ablauf des Gesch\u00e4ftsjahres die Verwaltung des Stiftungsverm\u00f6gens nach Einnahmen, Ausgaben und Bestand pr\u00fcfen und abnehmen.<\/li>\n<li>Die erforderlichen Unterlagen sind den Rechnungspr\u00fcfern vom Patronat vollst\u00e4ndig zur Verf\u00fcgung zu stellen. Auf Verlangen eines Rechnungspr\u00fcfers haben die Mitglieder des Patronats Ausk\u00fcnfte und Erl\u00e4uterungen zu geben.<\/li>\n<li>Die Rechnungspr\u00fcfer erstellen ein Pr\u00fcfprotokoll. Sie berichten der Familie anl\u00e4sslich des Familientages. Nicht auszur\u00e4umende Beanstandungen haben sie unverz\u00fcglich der Aufsichtsbeh\u00f6rde mitzuteilen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong> 9<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<ol>\n<li>Die Familie kommt alle drei Jahre in Salzwedel zu einem ordentlichen Familientag zusammen, dessen Verhandlungen der Patron leitet.<\/li>\n<li>Ein au\u00dferordentlicher Familientag ist einzuberufen, wenn drei\u00dfig stimmberechtigte Familianten es beantragen oder wenn das Patronat es f\u00fcr dringend notwendig erachtet. Sowohl im Antrag als auch in der Einladung muss der Grund angegeben werden.<\/li>\n<li>Stimmberechtigt sind alle Familianten, soweit sie das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben. Sie k\u00f6nnen sich mittels schriftlicher Vollmacht vertreten lassen, jedoch darf ein Teilnehmer nicht mehr als drei Stimmen aus\u00fcben.<\/li>\n<li>Der Familientag ist beschlussf\u00e4hig, wenn mindestens f\u00fcnfzehn Familianten anwesend oder vertreten sind. Auf Antrag eines Viertels der anwesenden oder vertretenen Familianten ist geheim abzustimmen.<\/li>\n<li>Die \u00c4nderung des Statuts, die nur unter schriftlicher Formulierung der vorgeschlagenen \u00c4nderung des bisherigen Wortlauts m\u00f6glich ist, bedarf der Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen. Sie ist nur zul\u00e4ssig, wenn der \u00c4nderungsentwurf den stimmberechtigten Familianten mit der Einladung zur Kenntnis gebracht worden ist. Der vom Stifter verf\u00fcgte Stiftungszweck darf in seinem Wesenskern nicht ver\u00e4ndert werden.<\/li>\n<li>Das Patronat l\u00e4dt die stimmberechtigten Familianten zum Familientag unter Mitteilung der Tagesordnung mit Monatsfrist bei gleichzeitiger \u00f6ffentlicher Bekanntmachung <u>im Amtsblatt und<\/u> in der \u00f6rtlichen Tagespresse ein. Von der Einhaltung der Einladungsfrist kann in Eilf\u00e4llen abgesehen werden, jedoch nicht zwecks \u00c4nderung des Statuts.<\/li>\n<li>Ist ein Familientag trotz ordnungsgem\u00e4\u00dfer Einladung nicht beschlussf\u00e4hig, so ist ein erneut mit gleicher Tagesordnung anberaumter Familientag, bei dem eine Ladungsfrist von 10 Tagen gen\u00fcgt, ohne R\u00fccksicht auf die Zahl der erschienenen stimmberechtigten Familianten beschlussf\u00e4hig.<\/li>\n<li>Antr\u00e4ge zur Beschlussfassung k\u00f6nnen von jedem Familianten gestellt werden. Sie sollen dem Patronat zwei Wochen vor dem Familientag vorliegen, andernfalls sie nicht in die Tagesordnung aufgenommen werden m\u00fcssen.<\/li>\n<li>Das Patronat hat \u00fcber den Familientag eine Niederschrift zu fertigen, welche den wesentlichen Inhalt der Verhandlungen und die Beschl\u00fcsse festh\u00e4lt. \u00dcber die gefassten Beschl\u00fcsse sind die geladenen Familianten schriftlich zu unterrichten.<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong> 10<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Familientag beschlie\u00dft \u00fcber:<\/p>\n<ol>\n<li>Wahl, ggf. Abwahl und Entlastung des Patronats und der Rechnungspr\u00fcfer nach \u00a7\u00a7 7,8;<\/li>\n<li>H\u00f6he der Aufwandsentsch\u00e4digungen nach \u00a7 11;<\/li>\n<li>Beanstandungen der Gesch\u00e4ftsordnung des Patronats nach \u00a7 6 (6);<\/li>\n<li>Satzungs\u00e4nderungen;<\/li>\n<li>Streitigkeiten innerhalb des Patronats nach \u00a7 6 (4);<\/li>\n<li>regelungsbed\u00fcrftige Angelegenheiten, die nicht in die Zust\u00e4ndigkeit des Patronats oder der Rechnungspr\u00fcfer fallen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong> 11<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Familientag beschlie\u00dft \u00fcber die H\u00f6he einer Aufwandsentsch\u00e4digung f\u00fcr die Patronatsmitglieder und die Rechnungspr\u00fcfer in abgestufter Form, entsprechend der jeweiligen Belastungen und dem ehrenamtlichen Charakter der Stiftungs\u00e4mter. Die Zahlungen d\u00fcrfen die Erf\u00fcllung des Stiftungszwecks nicht gef\u00e4hrden.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong> 12<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Ertr\u00e4ge des Stiftungsverm\u00f6gens werden in jedem Gesch\u00e4ftsjahr wie folgt verwendet:<\/p>\n<ol>\n<li>Eine H\u00e4lfte wird bis auf Weiteres dem Stiftungsverm\u00f6gen zugef\u00fchrt mit R\u00fccksicht auf die zwischen 1945 und 1990 eingetretenen Verluste, die andere H\u00e4lfte wird unter den berechtigten Familianten nach Abs. 2 verteilt. Der Familientag beschlie\u00dft zu gegebener Zeit erneut \u00fcber die Verwendung der Ertr\u00e4ge.<\/li>\n<li>In erg\u00e4nzender Auslegung des Stiftertestaments und unter Ber\u00fccksichtigung der seit 1607 ver\u00e4nderten sozialen, rechtlichen und wirtschaftlichen Verh\u00e4ltnisse werden die zu verteilenden Betr\u00e4ge auf Antrag wie folgt ausgesch\u00fcttet:<\/li>\n<\/ol>\n<p>&#8211; 70% als Beihilfen an Studierende, die an einer Hochschule oder Fachhoch-Schule eingeschrieben sind, jedoch jeweils h\u00f6chstens dreimal, verteilt auf drei Jahre <u>sowie an Sch\u00fcler im letzen Schuljahr vor dem Erreichen der Hoch- oder Fachhochschulreife einmalig<\/u>. Promovierende erhalten eine einmalige Sonderzuwendung.<\/p>\n<p>&#8211; 20% f\u00fcr einmalige Hochzeitsgaben anl\u00e4sslich einer Eheschlie\u00dfung.<\/p>\n<p>&#8211; 10% als Hilfen f\u00fcr Bed\u00fcrftige in Ungl\u00fccks- und Notf\u00e4llen.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>Wenn in den jeweiligen Gruppen des Absatzes 2 die zur Verf\u00fcgung stehenden Mittel im laufenden Gesch\u00e4ftsjahr nicht ausgesch\u00f6pft werden, k\u00f6nnen sie in den anderen Gruppen verwendet werden. Unverbrauchte Mittel eines Gesch\u00e4ftsjahres stehen im n\u00e4chsten Jahr zus\u00e4tzlich zur Verf\u00fcgung.<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong> 13<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Patronat wirkt bei den zust\u00e4ndigen Stellen und, soweit m\u00f6glich, durch eigene Ma\u00dfnahmen auf den Erhalt des Grabmals von Nicolaus Gercken dem \u00c4lteren, dem Gro\u00dfvater des Stifters, das sich in der Kirche St. Katharinen in Salzwedel befindet, hin.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong> 14<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<ol>\n<li>Das den Ehegatten der Familianten zugestandene Recht der W\u00e4hlbarkeit in die Stiftungs\u00e4mter gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a7 7,8 endet mit der Rechtskraft eines die Ehe aufl\u00f6senden Urteils.<\/li>\n<li>Hat der Ehegatte eines Familianten ein Stiftungsamt inne, so scheidet er mit der Rechtskraft eines seine Ehe aufl\u00f6senden Urteils aus seinem Amt aus, das dann auf seinen Stellvertreter \u00fcbergeht.<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong> 15<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<ol>\n<li>Eine Aufl\u00f6sung der Stiftung hat der Testator nicht vorgesehen.<\/li>\n<li>Sollte jedoch die Erf\u00fcllung des Stiftungszwecks (\u00a7 1 Abs. 2) unm\u00f6glich werden, so soll das Stiftungsverm\u00f6gen durch Beschluss des Familientages einem dem Stiftungszweck nahe kommendem gemeinn\u00fctzigem Zweck zugef\u00fchrt werden.<\/li>\n<li>Droht der Stiftung Gefahr, so ist jeder Familiant aufgerufen, einen drohenden Untergang durch geeignete Ma\u00dfnahmen abzuwenden.<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong> 16<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<ol>\n<li>Die Stiftung ist verpflichtet, der Stiftungsbeh\u00f6rde jede \u00c4nderung in der Stiftungsverwaltung anzuzeigen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>2 Innerhalb von 6 Monaten nach Abschluss des Gesch\u00e4ftsjahres ist der Stiftungsbeh\u00f6rde eine Jahresabrechnung mit einer Verm\u00f6gens\u00fcbersicht und einen Bericht \u00fcber die Erf\u00fcllung des Stiftungszwecks einzureichen.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>Beschl\u00fcsse \u00fcber Satzungs\u00e4nderungen oder die Aufl\u00f6sung der Stiftung werden erst nach Genehmigung durch die Stiftungsbeh\u00f6rde wirksam.<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong> 17<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<ol>\n<li>Dieses Statut bedarf zum Wirksamwerden der Genehmigung durch die Stiftungsaufsicht. Stiftungsbeh\u00f6rde ist das Land Sachsen-Anhalt \u2013 Landesverwaltungsamt.<\/li>\n<li>Patronat und Rechnungspr\u00fcfer sind durch den 1. ordentlichen Familientag nach Genehmigung des Statuts neu zu w\u00e4hlen. Bis dahin bleiben die im Zeitpunkt der Genehmigung Amtierenden im Amt.<\/li>\n<li>Mit der aufsichtsbeh\u00f6rdlichen Genehmigung dieses Statuts tritt das Stiftungsstatut vom 25. M\u00e4rz 1865 nebst sp\u00e4terer \u00c4nderungen und Erg\u00e4nzungen au\u00dfer Kraft.<\/li>\n<li>In der Urform einstimmig beschlossen vom Familientag der Nicolaus Gerckenschen Familienstiftung zu Salzwedel am 20.05.1995 in Salzwedel anl\u00e4sslich des XVIII. Familientages.<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Patronat der Nicolaus Gerckenschen Familienstiftung zu Salzwedel<\/p>\n<p>gez. Christiane Peters\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 gez. Dr. Lutz Buchmann\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 gez. M. G\u00f6llnitz<\/p>\n<p><em>Patrona\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a01. Beisitzer\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a02. Beisitzer<\/em><\/p>\n<p>Gepr\u00fcft und best\u00e4tigt anl\u00e4sslich der Patronatssitzung am 19.Mai 2019 in Salzwedel<\/p>\n<p>gez. f\u00fcr das Patronat Christiane Peters[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row row_height_percent=&#8221;0&#8243; override_padding=&#8221;yes&#8221; h_padding=&#8221;2&#8243; top_padding=&#8221;1&#8243; bottom_padding=&#8221;1&#8243; overlay_alpha=&#8221;50&#8243; gutter_size=&#8221;3&#8243; column_width_percent=&#8221;100&#8243; shift_y=&#8221;0&#8243; z_index=&#8221;0&#8243;][vc_column column_width_use_pixel=&#8221;yes&#8221; position_horizontal=&#8221;left&#8221; gutter_size=&#8221;3&#8243; overlay_alpha=&#8221;50&#8243; shift_x=&#8221;0&#8243; shift_y=&#8221;0&#8243; shift_y_down=&#8221;0&#8243; z_index=&#8221;0&#8243; medium_width=&#8221;0&#8243; [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":84686,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-84750","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gercken-stiftung.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/84750","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/gercken-stiftung.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/gercken-stiftung.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gercken-stiftung.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gercken-stiftung.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=84750"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/gercken-stiftung.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/84750\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":86055,"href":"https:\/\/gercken-stiftung.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/84750\/revisions\/86055"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gercken-stiftung.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/84686"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gercken-stiftung.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=84750"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}