Die Hansestadt

Das Stiftungsbüro in der ehemaligen Posthalterei, erbaut etwa 1730.

Salzwedel ist der Sitz der Nicolaus Gerckenschen Familienstiftung. Die Stiftung unterhält ein Büro in der Großen St. Ilsen Straße 22, der sehenswerten, ehemaligen Posthalterei.

Die Stiftung hat die Gebäude, die aus der Lebenszeit des Stifters (1555-1610) erhalten und mit Inschriften als solche erkennbar sind, in einem Stadtrundgang zusammengefasst. Die Stiftung lädt alle Familianten ein, die Stadt auf den Spuren von Nicloaus III Gercken für sich zu erobern.

Salzwedel ist ein Kleinod norddeutscher Backsteingotik. Das Stadtbild ist geprägt von rund 600 Fachwerkhäusern sowie von den Elbzuflüssen Jeetze und Dumme, die von Dutzenden kleiner Brücken überquert werden. Salzwedel liegt nur 20 Meter über dem Meeresspiegel. Ein Kunsthaus, ein Stadtmuseum (Danneil Museum), ein Kulturhaus, mehrere historische Kirchen, eine Vielzahl an Geschäften sowie zahlreiche Restaurants und Hotels machen Salzwedel zu einem beliebten Reiseziel.

Salzwedel ist 60 km nördlich von Wolfsburg, 140 km südlich von Hamburg und 200 km westlich von Berlin gelegen. Salzwedel ist gut per Bahn, PkW und Rad erreichbar. Der nur 25 km entfernte Arendsee ist per Rad, Rufbus oder PkW erreichbar. Die ehemalige, innerdeutsche Grenze liegt nur wenige Kilometer nördlich von Salzwedel. Dort is heute ein Naturschutzgebiet, das sogenannte Grüne Band Deutschlands entstanden. Das Wendland nördlich des Grünen Bands, mit seinen Rundlingsdörfern und seiner ganz besonderen Kulturszene, ist ein weiteres, interessantes Ausflugsziel.

Salzwedel ist über die Region hinaus für seine Baumkuchen bekannt. Nur Betriebe, die bestimmte Auflagen erfüllen, dürfen Salzwedler Baumkuchen verkaufen.

Salzwedel ist die Kreisstadt des Altmarkkreises Salzwedel und hat 25 000 Einwohner. Die Wirtschaft ist geprägt von produzierenden Betrieben, vom mittelständischen Handwerk, vom Dienstleistungssektor, von der Erdgasförderung, sowie von landwirtschaftlichen Betrieben.

Das Geburtshaus von Jenny Marx, der Gattin des Sozialtheoretikers Karl Marx, dessen Anhänger die Stiftung unwiderbringlich um den größten Teil ihres Besitzes gebracht haben, ist auch auf dem Stadtrundgang der Stiftung vermerkt. Viel schönere Märchen als die von Karl Marx werden im dei Kilometer südlich der Stadt gelegenen Märchenpark mit Duftgarten und Spielscheune Jung und Alt nähergebracht.

Märchenpark, Duftgarten.
Geburtshaus von Jenny Marx, Jenny-Marx Str. 20, erbaut 1730.