zu Salzwedel

Nicolaus Gerckensche            Familienstiftung

 

 

                                 

Nic. Gerckensche Familienstiftung       
Verwaltung: Gr. St.-Ilsen-Str. 22, 29410 Hansestadt Salzwedel                                                 Tel.: 03901 422528; Fax: 03901 3059221
 


 

 

Protokoll zum XXIV. Familientag am 05. Mai 2013
in 29410 Hansestadt Salzwedel - Restaurant „Einar Krause“

 

 

 

 

Der Samstagnachmittag war geprägt vom Wiedersehen der Familienmitglieder und wurde individuell gestaltet. Mit einem Vortrag, vorgetragen von Herrn Lüders, über die Vereinigung der alten und neuen Stadt Salzwedel endete der erste Tag.

 

Sonntag 05. Mai 2013

 

Für die Versammlungsleitung wurde der 2. Testamentarius Herr Bernd Gehrke, als Protokollant Herr Klaus Peters und für die Mandatsprüfung Frau Christiane Thelemann gewählt. 

Herr Gehrke begrüßte die Anwesenden. Nach Bekanntgabe einiger organisatorischer Belange stimmten die Familianten der in den Tagungsunterlagen übergebenen Tagesordnung einstimmig zu.

Von 324 am 18.03.2013 mit Briefpost eingeladenen Familianten der Stiftung erschienen 30 einschließlich Angehörigen. Insgesamt waren 20 Familianten mit 7 Vollmachten stimmberechtigt. Bedauerlich ist die Tatsache, dass 70 Einladungen wegen „nichtzustellbar“ zurückkamen. Da lt. Satzung mindestens 15 stimmberechtigte Familianten zum Familientag anwesend sein müssen, war die Beschlussfähigkeit gegeben. Die Bekanntmachung über die Durchführung des Familientages erfolgte fristgemäß in den örtlichen Zeitungen. 

Der Patron, Herr Dr. Karl-Heinrich Eiselt, erstattete Bericht über die Arbeit des Patronates für die Jahre zwischen den Familientagen, also von 2010; 2011; 2012. Neben dem Grundsatz der sparsamen Haushaltsführung wurden alle für die Stiftung verfügbaren Einnahmequellen erschlossen.
Er analysierte in Jahresscheiben die positive Entwicklung zur Erhaltung und Erhöhung des Grundstockes der Stiftung.
Im Berichtszeitraum wurden die jährlichen Ausbildungsbeihilfen bei Einhaltung der im Merkblatt geforderten Voraussetzungen bewilligt. Hervorgehoben wurden in dieser Zeit zwei erfolgreiche Dissertationen.

Er dankte allen Familianten für die uneigennützigen großzügigen Zustiftungen. Diese sind ein bedeutender Teil des Stiftungsbudgets.

Die Familie wuchs zwischen den Familientagen um 69 neue eingetragene besonders junge Angehörige. Es ist zu erwarten, dass der Bedarf an Ausbildungsbeihilfen sich weiter erhöhen wird und wir gezwungen werden, ggf. die Vergabemodalitäten dem Bedarf anzupassen. Dazu gab es gesonderte Ausführungen.
Die Bestätigung dieser Änderungen kann frühestens auf dem XXV. Familientag 2016 erfolgen.


Für die zum Januar 2014 zu erwartende Ersatzerbschaftsteuer ist bis ein Betrag bereitgestellt. Warum die Stiftung einen Betrag in angemessener Größenordnung zur Verfügung haben muss, wurde auf dem letzten Familientag schon erläutert.
In den vergangenen 12 Jahren hat das Patronat in Kleinarbeit aus alten Archivunterlagen Daten der Familienmitglieder aus der Vergangenheit und aus der Gegenwart zeitnah, zugeordnet, erfasst und sie in genealogischen Tabellen aufbereitet. So ist eine Ahnentabelle entstanden, die die Nachkommen des Nicolaus Gercken d.Ä., dem Stammvater der Familie Gercken, bis zum Jahre 1910 enthält. Diese genealogischen Tabellen und die „Geschichte des Domsyndicus Nicolaus Gercken“ stehen Ihnen auf einem elektronischen Datenträger (CD) zu Verfügung.

In eigener Sache erklärte der Patron Herr Dr. Eiselt, dass er nach 12 Jahren aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kandidieren wird. Er bedankte sich bei allen Familianten und den Patronatsmitgliedern für die konstruktive und ergebnisorientierte Arbeit in dieser Zeit.


Im Auftrage der Rechnungsprüfungskommission trug Herr Dr. Buchmann das Ergebnis der Rechnungsprüfung vom 5. Mai 2013 für die Wirtschaftsjahre 2010 bis 2012 vor.
Gemäß Prüfungsprotokoll lagen alle erforderlichen Unterlagen im Original zur Einsichtnahme vor.
Es wurde festgestellt, dass die Buchhaltung in den Wirtschaftsjahren ordnungsgemäß und vorschriftsmäßig geführt wurde.

 

„Es wurde nichts zu bemerken gefunden“

Die Rechnungsprüfer schlugen am 05. Mai 2013 dem XXIV. Familientag vor, das Patronat und die Rechnungsprüfer für die Wirtschaftsjahre 2010; 2011; 2012 zu entlasten.

Vor der Mittagspause begann die Aussprache zu den Berichten des Patrons und der Rechnungsprüfer.
Frau Feuerstack dankte der Verwaltung für die Vorbereitung des Familientages. Frau Thelemann wollte wissen ob in den Pachtflächen auch Standorte für Windkraftanlagen enthalten sind. Diese Frage wurde verneint. Den größten Umfang der Beratung nahmen die beabsichtigten Änderungen des Statuts ein.
Der §13 des Statuts wurde inhaltlich abgearbeitet. Zur Öffentlichkeitsarbeit  im Gedenken an den Stifter ist die inhaltliche Überarbeitung dieses Paragraphen in Abstimmung mit dem Landesamt Halle zwingend erforderlich.


Um 13.00 Uhr begann und 14.00 Uhr endete die Mittagspause
.

In Weiterführung der Aussprache stand das Thema der Einarbeitung von „gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften und Ehen“ in das Statut.
Der Passus „… nach den z.Zt. geltenden gesetzlichen Bestimmungen“ soll aufgenommen werden.

Die vorgeschlagenen Änderungen des Statuts wurden von den Familianten mit den gegebenen Hinweisen einstimmig bestätigt und die Weiterleitung an die Stiftungsaufsicht empfohlen.
 

Der Entlastung des Patronats und der Rechnungsprüfer stimmten die Familianten einstimmig zu. Die Entlastung wurde erteilt. (Abstimmungsprotokoll)
 

Wahl der Organe der Stiftung
Die stimmberechtigten Familianten bestätigten ohne Gegenstimmen und ohne Stimmenthaltung eine „offene“ Wahldurchführung.
Die Mandatsprüfung durch Frau Thelemann ergab die Bestätigung der abzugebenden 27 Stimmen.
Die Wahlperiode der neugewählten Mandatsträger der Stiftung beträgt 6 Jahre.
Es wurden mit Stimmenmehrheit gewählt- die protokollierten Wahlergebnisse:

     
1.     
Frau Christiane Peters wurde zur Patronin
2.     
Herr  Dr. Lutz Buchmann zum 1. Beisitzer (Testamentator)
3.     
Herr Michael Göllnitz zum 2. Beisitzer (Testamentator)
4.     
Frau Dorothee Feuerstack zur  1. Rechnungsprüferin
5.     
Frau Carmen Lüder zur 2. Rechnungsprüferin
6.     
Herr Albrecht Müller und Herr Martin Göllnitz  zu Ersatzbeisitzern
7.     
Herr Bernd Gehrke
und Frau Diana Meffert zu Ersatzrechnungsprüfern
 

Dr. Eiselt informierte zur Stiftungsangelegenheiten:
Zukünftig sollten die Einladungen per e-mail erfolgen und wieder auf der Homepage der Stiftung angezeigt werden. Kritisch wurde bemerkt, dass Studierende Ausbildungsbeihilfen erhalten - nach Ablauf der Förderung bricht jeder Kontakt ab. Das neu gewählte Patronat wird diesen Sachverhalt vorrangig in die künftige Arbeit einbeziehen müssen.

Der Student Martin Göllnitz hielt einen kleinen Vortrag zu seiner Arbeit am Institut. Er dankte der Stiftung für die Unterstützung.

Die neu gewählte Patronin dankte allen Familianten für das ihr entgegengebrachtes Vertrauen.
Seit über 400 Jahren Stiftungsgeschichte ist sie als erste Frau zur Patronin gewählt worden.
Sie dankte besonders Herrn Dr. Karl-Heinrich Eiselt für die erfolgreiche und vorbildliche Arbeit und dem Patronat für die konstruktive Lösung der Aufgaben.
Sie versprach die Arbeit zusammen mit dem neugewählten Patronatsmitgliedern in Sinne des Stifters zum weiteren Gedeihen der Familienstiftung weiterzuführen.

Herr Dr. Karl-Heinrich Eiselt wurde von der neu gewählten Patronin als CONSILIARIUS vorgeschlagen und per Akklamation durch die Familianten bestätigt.

Frau Peters wünschte alle Anwesenden eine gute Heimfahrt und für die Zukunft recht viel Gesundheit.
Sie sprach die Erwartung aus, dass der XXV. Familientag in 2016 einen breiteren Zuspruch finden möge.
Mit diesen Worten wurde um 15.30 Uhr der XXIV. Familientag 2013 beendet.
 

Auf ein Wiedersehen im Jahre 2016 in Salzwedel zum XXV. Familientag.